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Archive for the ‘Musik’ Category

Bevor es hier zu monothematisch wird…

…ein Bild vom Wochenende.

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(wie man unschwer erkennen kann, hatte ich meinen Spaß – trotz HERBST und trotz Regen)

Sommermusik

ein aktuelles Lieblingslied

noch eines

Fernweh

und am Ende sitzt man wieder da

… isst zu viele m&ms und hört doch wieder die selben Lieder…

The Killers – Sam’s Town at Mohegan Sun from VJnet on Vimeo.

…wegen der Erinnerung….

wegen Berlin….

….weil er einfach Gott ist…

…weil diese Welt manchmal mehr niedliche Tierbabys nötig hätte….

…weil das Schönste immer zum Schluss kommt…

Tomorrow in a Year

Am vergangenen Samstag war ich mit frl.krautwurst für ca 24 Stunden in Münster um mir die großartige Oper “tomorrow in a year” anzusehen. Die Musik hierzu stammt von einer meiner absoluten Lieblingsbands, the knife. Das Frollein hat einen Erfahrungsbericht dazu verfasst, den ich euch hiermit ans Herz legen möchte.

Für das Frollein war es zudem der erste Besuch in Münster. Perfektes Sommerwetter, die Krautwurst und ich. Soweit so gut. Vor dem Stadttheater Münster eine Ansammlung von Menschen, die einem der zahlreichen Modeblogs dieser Welt hätten entsprungen sein können. Kleine Mädchen, sorgsam aufgebrezelt und schwindsüchtig anmutende Jungs (ich kann sie einfach nicht Männer nennen) in skinny jeans und mit dem obligatorischen DJ-Bag.
Dann die “Oper”. Die Handlung verstand ich auch nach mehrmaligem lesen der “Packungsbeilage” nicht wirklich. Ist aber auch egal. 1,5 Stunden intensives Erlebnis. Danach wieder in die Wirklichkeit zurück. Ein sommerlich erhelltes, schwül-warmes Münster, was nach 1,5 Stunden Dunkelheit unwirklich wirkt. Ein fettiges Abendessen (Döner macht schöner) und stundenlanges Parksitzen. Danach die Feststellung, eigentlich noch gar nicht schlafen gehen zu wollen. Also eine Stadtführung in der münsteraner Dunkelheit von 12 bis 2. Großartig.

Es ist Frühling.

Gerade stand ich in kurzen Hosen auf dem Balkon. Und es ging. Unfassbar, wie das Wetter die Laune hebt.

passend dazu ein Lied aus der Zeit, als der Habicht noch jung war…

Schlaf wird auch überbewertet…

…wenn der Nachbar einen am Schlafen hindert und man sämtliche online verfügbaren Folgen des “perfekten Dinners” bereits gesehen hat und immernoch nicht schlafen kann, dann kann man auch mal wieder was bloggen.

Gibt nur leider nix zu erzählen. Ich könnte jetzt darüber jammern, dass es heute mal wieder geschneit hat und der Frühling immernoch auf sich warten lässt. Oder darüber lammentieren, dass Bewerbungen schreiben immernoch keinen Spaß macht. Oder mich darüber beklagen, dass ich schon wieder erkältet bin.

Ich kanns aber einfach auch lassen.

Stattdessen Musik, hilft auch ganz ausgezeichnet gegen die Randale und das Gerumpel und das Geschrei von oben.


My Body is over the ocean – Paperbird

Get Well Soon.

Hachja.
Seit gefühlten Ewigkeiten mal wieder CDs erstanden und mal wieder festgestellt, wie schön es ist, tolle Musik auch “in den Händen halten” zu können. Ein Hoch auf Special Editions und Luxusversionen. Man muss ja sagen, die viel beschworene Krise der Plattenindustrie und das Verteufeln von bösen Downloadern hat zumindest dafür gesorgt, dass “die Industrie” sich jetzt in Teilen mal wieder mehr Mühe gibt mit Artwork und Gestaltung von CDs. Ein besonders schönes Beispiel dafür ist die Limited Deluxe Edition des neuen Get Well Soon Albums, welches auf den schönen Namen “vaxiations” hört. Über den Menschen hinter Get Well Soon und seine Musik ist in der Musikpresse schon so viel berichtet worden, dass ich an dieser Stelle nicht auch noch groß beschreiben muss. I like. Very much. So.

Was mir aber neben dem Liedgut besonders gut gefällt, ist die Aufmachung der Limited Special Edition, die ich seit geraumer Zeit mein Eigen nennen darf. Das Booklet ist gestaltet wie ein Buch, die Hülle ist Hardcover.

Das Ganze ist sehr aufwendig gestaltet und gedruckt, soweit ich das beurteilen kann. Auch wenn letztendlich auch “nur” kleine Anekdoten und die Songtexte darin zu finden sind, so macht es wirklich Spaß zu sehen, dass sich da jemand (oder mehrere jemands) Mühe gegeben haben, eine Sache wirklich zu gestalten und nicht nur runterzureißen. Da macht Geld ausgeben doch gleich richtig Spaß.

Listen, Listen, Listen

Es ist Jahresende und man liest wieder so viele best-of-Listen, top-tens und Jahresrückblicke. Da kann meine eigene Liste natürlich nicht fehlen.

Songs des Jahres:

Wie jedes Jahr fällt die Auswahl schwer. Allein schon die Frage, obs nun ein Liedchen aus diesem Jahr sein soll oder einfach das Lied, was mich dieses Jahr am penetrantesten begleitet hat. hm.

tja. ich kann mich nachhaltig nicht entscheiden, hier also eine subjektive Auswahl.

große liebe

große liebe, nummer 2

nochmal große liebe

Album des Jahres:

auch hier kein aktuelles. sondern still.no1 von slut

Konzert des Jahres:

editors im lka longhorn. ganz klar. editors.

hier ein Mitschnitt vom 01.12.2009. Leider vergesse ich immer, dass man die Handyvideos nicht drehen kann, also dreht mal schön eure Köpfe ^^


Konzertmoment des Jahres:

oh. das war sicher der Moment, als Maximo Park auf dem Taubertal-Festival “books from boxes” anstimmten und ich ein bißchen weinen musste. oder auch das laute Mitschreien von “smokers outside the hospital doors” der editors. hm.

bester Tag des Jahres:

oh. das ist leicht. Dieses Jahr zum ersten Mal seit Jahren ganz klar mein Geburtstag. Der war einfach perfekt dieses Jahr. Ich muss immernoch lächeln, wenn ich dran denke.

blödester Tag des Jahres:

ich glaube, der blödeste Tag war der Tag nach meiner Abschiedsparty. als ich total verkatert in die WG-Küche kam, dort alles dreckig war, ich packen musste und mich dann zu allem Überfluss noch mit meiner Mutter streiten musste. großes emo-tennis.

Erkenntnis des Jahres:

so wie jedes Jahr eigentlich: man sollte erst essen, dann trinken.

Und sonst so:

war n spannendes Jahr. Insgesamt 4 Mal umgezogen, einmal Arbeitssuche und zurück, die paar Wahlen, die dazwischen lagen, die Erkenntnis, dass man sich in 8 Monaten schon ziemlich gut in einer neuen Stadt einleben kann, endlich mal eine WG als “Ersatzfamilie” mit Mutti-Essen, wenn man es gerade braucht, sich an einen halbwegs regelmäßigen Tagesrhythmus gewöhnen, immernoch morgens noch schlecht gelaunt und unfähig, das erste Mal im Leben BahnComfort-Status erreicht, schöne Momente, traurige Momente, wie immer viele Tränen meinerseits, Hass auf den Schienenersatzverkehr nach Gmünd, Federball spielen im eigenen Zimmer, der perfekte Ausblick vom Balkon, Moos-Graffiti und Angela-Merkel-Anti-Stressball, abgestellter Strom, White Russian, Kicker spielen, die beste beste Freundin der ganzen Welt, Blonde Haare, Schwarze Haare, Grüne Haare, Schwarze Haare, zuviel Kaffee, Hamburg, Kopenhagen, Biberach, Maultaschen, haufenweise Schokolade, den perfekten Geburtstagkuchen, neue Brille, Ostern in der großen Stadt, immernoch verliebt in Berlin, wohnen im Wohnzimmer, Bewerbungsgespräche, zweieinhalb Stunden als Eisbär auf dem Alexanderplatz, Hunger, nein Appetit. Und das Jahr beginnt und endet irgendwie mit Crepes.

Und nun morgen nach Hause zu Mama und Papa. Ich freu mich.

Ich möchte mich hiermit bei der Spex bedanken…

Am Sonntag investierte ich zum ersten Mal seit ewigen Zeiten mal wieder fünf Euro in die aktuelle Spex. Das Geld war gut investiert, muss ich sagen. Schließlich wurde ich durch die Lektüre des “Magazins für Popkultur” an eine der wenigen positiven Aspekte des Herbstes erinnert: Die ganzen neuen Platten, die in den kommenden Monaten erscheinen werden.

Da wäre zum einen Jochen Distelmeyer, dessen neues Album “Heavy” am 04. September, sprich heute, erscheinen wird. Schon die erste Single mit dem wunderbaren Titel “Wohin mit dem Hass” verspricht Großes. Und das vorab auf seiner Website veröffentlichte zweite Stück “Lass uns Liebe sein” besticht mit einem netten Video. Ich für meinen Teil bin jedenfalls sehr gespannt.

Ein weiteres Werk, auf das mich die Spex sehr neugierig machte, ist das (wenn ich mich nicht irre) zweite Werk der Österreicher Ja!Panik, welches Ende September erscheinen wird. Ja!Panik mischen in ihren Songs deutsche und englische Sprache, auch hier versprechen erste Hörproben Interessantes.

Als drittes möchte ich an dieser Stelle die großartigen Editors erwähnen, die schon seit ihrem ersten Album zu meinen Lieblingsbands zählen. Das letzte Album “An end has its Start” und ein gelungener Auftritt beim melt!festival 2008 haben mich in meiner Meinung nur noch bestätigen können. Nun steht also mit “In this Light an on this Evening” das dritte Album der Britten an. Dieses schlägt, glaubt man dem Musikkritiker der Spex und den ersten Hörproben, recht elektronische Töne an…Mir solls jedenfalls recht sein.

Fazit: Auch der Herbst hat seine Vorteile, denn neben der Veröffentlichung der neuen Platten stehen auch etliche Touren an, die alte und neue Lieblingsbands in eine Stadt in meiner Nähe befördern wird. Die Vorfreude ist jedenfalls vorhanden – Auch wenn es nachwievor sehr viele Gründe gibt, den Herbst aus tiefster Seele zu hassen.

In diesem Sinne:

Wohin nur…

Taubertal 2009

Erster Tag

Stilecht wurde ich von D. am Bahnhof Steinach (bei Rothenburg) mit Wodka, (selbstgemachtem) Apfelsaft, Eiswürfeln und Automobil empfangen. Danach ging es ab zu kaufland, Milch und andere Kleinigkeiten erwerben. Grillkohle zum Beispiel. Und Zigaretten, sehr wichtig für das Festivalwohlbefinden.

Nikotin muss sein einfach.

Nikotin muss sein einfach.

Dann mussten wir dringend noch die Durchfahrtgenehmigungen fürs Backstagegelände testen.

Nach einem kurzen Imbiss bei D.s Eltern ging es dann mit dem ersten White Russian des Festivals ab aufs Gelände.

Is nur Milch drin, ist klar oder?

Is nur Milch drin, ist klar oder?

Erster Künstler, erstes Highlight war dann Olli Schulz .

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Später am Abend dann die tollste Band des Festivals:

Maximo Park

Ich, erste Reihe, glücklich und zufrieden. Paul Smith nur ein paar Meter von mir entfernt. Egal, sie spielten jedenfalls books from boxes und acrobat – D. und ich waren also beide jeweils kurz vorm flennen.

Maximo Park

Maximo Park

Danach ging es dann ca. 15 Minuten steil bergauf, richtung Steinbruch, wo die offizielle Afterhour stattfand.

D. und ich bestaunten den Auftritt von Bonaparte der an Skurilität jedenfalls kaum zu übertreffen war. Sämtliche Bandmitglieder trugen abstruse bis phantasievolle Kostüme und nur die Hälfte der Menschen, die auf der Bühne standen, spielte auch wirklich ein Instrument, die anderen waren mit ihrer jeweiligen Performance beschäftigt. Menschen mit einer Vorliebe für bescheuerte Kostüme sei der Besuch eines Bomaparte-Konzertes dringend ans Herz gelegt.

nochmals Bonaparte

Bonaparte

Tag Zwei

Tag zwei begann etwas ruppig mit einer Posaunen-Perfomance von D.s Bruder wurde aber gottseidank von einem grandiosen Frühstück im Garten und ganz viel frischem Kaffee gerettet.

Am Nachmittag machten D. und ich uns auf in Richtung “Stadt”. Schließlich kann man ja nicht in Rothenburg sein, ohne die Stadt zu besichtigen. Was folgte war ein Spaziergang durch Deutschland-Idylle, wie sie sich jeder japanische oder amerikanische Tourist so erträumt. Inclusive kitschiger Engelchen, Weihnachtsbäume, Kuckucksuhren und Massen von Touris.

Rothenburg

Rothenburg

Touri auf der Stadtmauer

Touri auf der Stadtmauer

Festivalgelände von oben

Festivalgelände von oben

Gegen abend wurde der Festivaltag Nummer zwei mit einem Monstergrillen bei D. im Garten eingeläutet. Es gab unfassbar leckeren Kartoffelsalat, Steak, Haloumi, Tsaziki und Knoblauchbrot.
So gestärkt (und mit dem nächsten White Russian im Gepäck) machten wir uns erneut auf zum Festivalgelände, um eine ziemlich enttäuschende und langweilige International Noise Conspiracy anzuschauen. Danach fing es dann an zu regnen, wir Luxuskinder nutzen also die Zeit, bei D.s Eltern mal schnell einen Tee zu trinken und Schirme zu holen.
Das wirklich großartige Konzert von the whipentschädigte uns dann auch vollends und stimmte uns versöhnlich, sodass wir danach dann geplättet ins Bett fielen.

Tag drei

Ring frei für Tag drei. Gestartet wurde dieser wieder ziemlich perfekt mit einem Frühstück im Freien, dem sich dann noch ein paar Stunden des Sonnenbandes auf der Terrasse von D.s Eltern anschloss. Urlaubsfeeling total.

Einige Experimente mit Wodka, Kalhua, Instantkaffee, Eiswürfeln, Milch und einem Küchenmixer später machten D. und ich uns dann auch auf zur letzten Etappe des Taubertal-Festivals. Auch hier der Start mit Frittenbude wieder ziemlich perfekt.

Dann rüber zur großen Bühne. Clueso spielte samt Band ein wirklich gutes und stimmungsvolles Set.

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Später dann, wir mussten gerade den Alkoholvorrat nachfüllen, dann die Nachricht, dass die Trashmonkeys überraschend für eine andere Band eingesprungen wären. Wir also schnell wieder zurück zum Festivalgelände.

Leider kam danach dann der Dämpfer. Die Toten Hosen waren leider noch schlimmer, als ich befürchtet hatte.
Wir nahmen nach 3 Liedern reißaus und saßen zwei Stunden auf der Brücke über den Fluss und bekuckten Leute.

Das Wasser ladet zum Bade

Das Wasser ladet zum Bade

Schön war dann noch der Abschluss, The national nämlich.
Leider war ich von den drei Festivaltagen so erschöpft, dass ich zwischendrin fast einschlief. An der Band hats nicht gelegen, die war grandios.

Was es sonst noch so zu sehen gab:

Menschen in lustigen Tierkostümen

Menschen in lustigen Tierkostümen

Interessante Warnhinweise.

Interessante Warnhinweise.

die perfekte Aussicht

die perfekte Aussicht

Festivalutensil Nr. One

Festivalutensil Nr. One